Martin Lings

Dr. Martin Lings (Shaykh Abû Bakr Sirâj ad-Dîn), geb. 1909 in Burnage/Lanca­shire – gehört neben Titus Burckhardt und René Guénon zu den großen Männern islamisch geprägter Geistigkeit Europas. Er studierte Anglistik in Oxford und Orientalistik in London und war Lehrbeauftragter an den Universitäten Kannas/Lithane und Kairo, wo er auch mehrere Jahre als persönlicher Sekretär von René Guénon arbeitete. Nach England zurückgekehrt, betreute er, 1970 zu deren Direktor ernannt, die Abteilung für orientalische Handschriften am Britischen Museum, war von 1974 bis 1976 Berater des World of Islam Festival Trust und auch Mitglied des Arts Council Committee bei der Ausstellung „Die Kunst des Islam“. 1977 ging er auf Einladung der König ‘Abd al-Azîz-Universität als Teilnehmer an der Konferenz Islamischer Erziehung nach Mekka. Martin Lings veröffentlichte drei Werke über die Mystik des Islam: “The Book of Certainty”, “A Sufi Saint of the Twentieth Century” und “What is Sufism?”. Lings ist Autor von “The Secret of Shakespeare” (für das der Prince of Wales ein begeistertes Vorwort schrieb), “Ancient Beliefs and Modern Superstitions” und des glänzend illustrierten “Quranic Art of Calligraphy and Illumination”. Sein Buch “Muhammad: His Life Based on the Earliest Sources” machte ihn international zum unumstrittenen Experten. Seine letzten Veröffentlichungen sind “The Eleventh Hour: the Spiritual Crisis of the Modern World in the Light of Tradition and Prophecy”, “Symbol & Archetype (A Study of the Meaning of Existence)” und “Collected Poems”. Posthum erscheint gerade “Return to The Spirit – Answers to Questions”. Dr. Martin Lings verstarb am 11. Mai 2005 in Wester­ham, Kent.

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